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Cockapoo

Hunderassen kommen und gehen – und einige bleiben weil ihr Erfolgsrezept aufgeht. So auch der amerikanische Cockapoo, ein Kreuzungsprodukt aus Cockerspaniel und Pudel. Ganz gleich, ob nun Vater oder Mutter Cocker oder Pudel war das Ergebnis ist und bleibt ein COCKAPOO der ersten Generation. Zudem kann der eine Elternteil ein Englischer oder ein Amerikanischer Cocker Spaniel sein und sogar beim Pudel kann man unter den verschiedenen Größen und Farbschlägen nach Herzenslust wählen. Da beim Cockapoo alle Fellfarben und vier Größen (Teacup Toy /Toy/Zwerg und Maxi) erlaubt sind, findet sich natürlich ein großes Genpotential in der Rasse Cockapoo, deren Augenmerk in der Zucht vielmehr auf eine vitale und gesunde Hunderasse denn auf Uniformität ausgerichtet ist und die alle positiven äußerlichen und charakterlichen Merkmale beider Ausgangsrassen insich vereint. Schließlich kann eine neue Hunderasse nur so gesund sein, wie jene Ausgangstiere, aus denen sie gezüchtet wird. Ob nun Hundefreunde diese lustige Mischung zufällig oder gezielt in den sechziger Jahren entwickelten bleibt im Verborgenen. Vielleicht waren es gar die Frustrationen der Massenzucht beim Cocker und beim Pudel mit ihren anwachsenden negativen Auswüchsen. Fest steht allerdings: der amerikanische Cockapoo Club (CCA) arbeitet intensiv an der offiziellen Anerkennung als eigenständige Rasse des American Kennel Clubs (AKC) und bürdet seinen Züchtern durchaus hohe Auflagen auf regelmäßige Augenuntersuchungen und die der Patella Luxation sind Grundvoraussetzungen für eine hohe Qualitätszucht. Reinrassige Ausgangstiere mit offiziellen AKC Papieren gehören ebenfalls dazu. Dies ist jedoch nicht immer leicht, möchten die Spaniel- sowie die Pudelanhänger keineswegs eine Vermischung ihrer Rassen.

Cockapoos sind nicht so pflegeintensiv wie ihre Ausgangsrassen
Cockapoos benötigen relativ wenig Fellpflege und eignen sich in der Regel auch für Allergiker und Asthmatiker, da ihnen die sonst bei Langhaarrassen übliche Unterwolle fehlt, welche häufig Ursache für die Allergie ist. Wöchentliches aber regelmäßiges Bürsten und Kämmen reicht aus. Die Cockapoos können naturbelassen bleiben mit einem rasierten Gesichtchen wie beim American Cocker oder aber mit Bart wie gelegentlich heute noch beim Pudel, was auf amerikanischen Hundeausstellungen bevorzugt wird, oder aber auch komplett in Pudelmanier für den Freizeitbedarf geschoren werden. Die Mehrzahl der Cockapoo-Besitzer hält das Haar ihrer vierbeinigen Lieblinge auf einer pflegeleichten Länge und schert rund um die Augen für eine bessere Sicht des Tieres und rund um den Schwanz in der Po-Gegend aus Hygienegründen. Das Cockapoo-Fell ist leicht gewellt und Hybride der 1. Generation mögen zu einer der beiden Ausgangsrassen etwas stärker im Aussehen tendieren. Der seriöse Züchter sucht für seine Weiterzucht aber jene Vertreter aus, die möglichst viele Merkmale beider Rassen in sich vereinen. Ein Cockapoo mit einem Cockapoo verpaart stellt uns die zweite Generation der Cockapoos dar und so weiter. Niemals aber darf ein Cockapoo mit einem Cocker oder mit einem Pudel rückgezüchtet werden! Der genetische Anteil eines Cockapoos ist immer eine Hälfte Spaniel und eine Hälfte Pudel.

Charmante, bunte Wuschelhündchen
Cockapoos haben ein angenehmes Wesen. Es ist nämlich vor allem das einzigartige Wesen dieser gelungenen Mischung, das sich bewährt hat: die Heiterkeit und Fröhlichkeit des Cockers in Verbindung mit der Intelligenz und Gelehrigkeit des Pudels und seine große Toleranz selbst der Rauheit manchen Kleinkind gegenüber, die den Cockapoo zu einem immer beliebter werdenden Familienmitglied in amerikanischen Haushalten werden lässt. Cockapoos gibt es mittlerweile nicht nur in den Staaten, sondern auch in Kanada und in Australien.

Neben dem Gründerverein durch die Präsidentin Mary D. Foley, dem Cockapoo Club of America (CCA), gibt es noch den für die Registrierung zuständigen North American Cockapoo Registry (NAC). Beide Organisationen arbeiten aber gegeneinander und nicht miteinander.

Der Cockapoo auf einen Blick
Herkunftsland: USA
Er ist das Kreuzungsprodukt aus Cocker Spaniel und Pudel. Sein Wesen ist geprägt von Intelligenz und Freundlichkeit.
Ein ungeschorener kompakter Hund mit seiner ganzen Haarpracht, der das „Benji“ Aussehen verkörpert.
Die Rute wird nicht kupiert und wird gerade oder geringelt getragen.
Die Augen sind groß, rund und braun mit einem intelligenten Ausdruck.
Die Ohren sind mittellang bis lang und werden hängend getragen.
Alle Fellfarben und Kombinationen sind erlaubt.
Das nicht haarende Fell ist lang und bedeckt den Körper reichlich auch an den Beinen und an der Schnauze.
Zuchtausschließende Fehler sind Agressivität, Scheue, Erbfehler, schlechter
Gesundheitszustand und nicht beweisbare Abstammung.

Man kennt in den USA 4 Größen, die nach Gewichten eingeteilt werden:
Teacup Toy (unter 3 kg)
Toy (unter 6 kg)
Mini (unter 9 kg) und
Maxi (über 8,5 kg) Körpergewicht.