Katzenportrait: Orientalisch Kurzhaar (OKH)

Orientalische Kurzhaar-Katzen sind eng verwandt mit den Siamkatzen. Ursprünglich wurden in Siam sowohl Katzen mit der typischen Zeichnung im Gesicht als auch ohne eine solche Zeichnung gezüchtet. Später, in den 20er Jahren, hat man sich jedoch darauf geeinigt, dass nur Siamkatze mit den entsprechenden Points als Siamkatzen anerkannt werden. In der Folge starben die Katzen aus, die nicht über die rassetypischen Merkmale verfügten.

Orientalisch Kurzhaar (OKH) – Merkmale und Charakter

Mit der Züchtung der Orientalischen Kurzhaar-Katze erlebte die längst vergessene Form der Siamkatze eine Renaissance. Orientalische Kurzhaar-Katzen gleichen Siamkatzen – nur dass sie ohne die Points auskommen.

Diese Rasse wurde von der Baronin von Ullmann in England gezielt gezüchtet. Gegenüber den Siamkatzen weisen die Orientalischen Kurzhaarkatzen eine viel größere Farbvielfalt auf. Ihre Anerkennung fand diese Katzenrasse in 70er Jahren.

Der Körper der Orientalischen Kurzhaar-Katze ist relativ lang, schlank und kräftig. Ihre vergleichsweise lange Nase sitzt auf einem keilförmigen Kopf. Die Ohren sind spitz, die Augen sind grün und mandelförmig. Eine Ausnahme bildet nur die Foreign White, die blaue Augen hat, und einige wenige Orientalischen Kurzhaar-Katzen, deren Augen verschiedene Farben aufweisen.

Haltung und Pflege

Die Fellfarbe reicht von braun, schwarz, zimt bis hin zu rot und weiß. Die braunen Orientalischen Kurzhaar-Katzen werden oft auch als Havana-Katzen bezeichnet. Die Orientalischen Kurzhaar-Katze gelten als intelligent und neugierig. Viele sind sogar so geschickt, dass sie angeblich Türen von Zimmern oder von Kühlschränken öffnen können. Sie mögen es nicht allein zu sein. Auch fühlt sie sich als reine Wohnungskatze sehr wohl, obwohl sie einen Balkon oder einen Garten zu schätzen weiß. Das kurze Fell ist sehr einfach zu pflegen.

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