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Wolfsspitz

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Wolfsspitz

Der Wolfsspitz, einer der ältesten Hunderassen der Welt, wurde früher als Torfspitz bezeichnet. Er war in allen Bevölkerungsschichten als Haus- und Gutsbewacher geschätzt. In der Vergangenheit begleitete er Kaufmannszüge und war ein zuverlässiger Wächter auf Schiffskähnen. Der Name „Keeshond“ stammt aus den Niederlanden, wurde aber 1997 an den Standard des Deutschen Spitzes angepasst, was Züchtern ermöglichte, Linien aus dem Ausland einzukreuzen.

Charakter und Eigenschaften

  • Aussehen und Pflege: Der Wolfsspitz ist ein mittelgroßer, kompakter und robuster Hund mit einer Schulterhöhe von 43 bis 55 cm, was ihn zum größten Vertreter der Deutschen Spitze macht. Sein üppiges, silbergraues Fell mit schwarzen Haarspitzen ist pflegeleicht, wasserabweisend, geruchlos und verfilzt nicht. Ein wöchentliches Bürsten genügt, außer während des Haarwechsels.
  • Charakter: Der Wolfsspitz ist ein wachsamer Familienhund, der keine Neigung zum Wildern oder Streunen zeigt. Er ist sehr kinderlieb, aber kein Schutzhund und kein Kläffer. Er gilt als aufmerksam, lebhaft und außergewöhnlich anhänglich gegenüber seinem Besitzer.

Lebenserwartung

Mit guter Pflege und Ernährung kann der Wolfsspitz sehr alt werden, oft über 15 Jahre.

Standard-Merkmale

  • Fell und Farbe: Üppiges, teddyhaftes Fell in grauer Wolkung mit schwarzen Haarspitzen und reichlich Unterwolle. Charakteristisch ist auch der Fellkragen, der wie die Mähne eines Löwen aussieht.
  • Ohren und Augen: Kleine, hochangesetzte Stehohren und dunkle, mandelförmige Augen.
  • Rute: Die Ringelrute ist reichlich behaart und wird festliegend auf dem Rücken getragen.

Hinweis zu Fehlern

Fehler in Bezug auf das äußere Erscheinungsbild, das Temperament oder die Gesundheit des Wolfsspitzen sollten vermieden werden. Eine angemessene Pflege, Erziehung und soziale Prägung sind entscheidend, um den Rassestandards gerecht zu werden.