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Tiroler Bracke

Die Tiroler Bracke stammt von den schon im Mittelalter weitverbreiteten Alpenbrackentypen ab. Die Tiroler Jäger begannen um 1860 damit die Rasse reinzuzüchten. So entstand ein an das raue Klima angepasster, robuster Jagdhund, der 1896 erstmals auf einer Ausstellung in Innsbruck präsentiert wurde. Daraufhin wurde der Standard festgelegt. 1908 wurde bereits nach diesem gerichtet.
1931wurde Richard Sauerwein vom Tiroler Jagdschutzverein mit der Förderung des Jagdhundewesens betraut, und es gelang ihm die Tiroler Brackenzucht auf Leistung und Reinzucht aufzubauen .

Auch diese Rasse eignet sich nicht nur zum lautem Hasenjagen, sondern auch für die Schweißarbeit, so ist sie auch einer der Vorfahren des Bayrischen Gebirgsschweißhundes.
Die Tirolerbracke ist ein lebhafter, intelligenter Hund mit einem vorzüglichen Geruchsinn. Als idealer Jagdbegleiter im Gebirge ist sie auch außerhalb von Österreich beliebt, sonst jedoch kaum bekannt. Auf der Jagd beweist sie große Ausdauer, im Haus ist sie anpassungsfähig und gehorsam, gliedert sich also auch gut in die Familie ein .
Constantin Graf Thun war einer der Förderer der Rasse und prägte den Leitspruch: „Brackenlaut ist Heimatlaut“ .

Gewicht: 15 – 22 kg
Größe: 40 – 48 cm
Ohren: breit, ziemlich hoch angesetzt, dünn, hängen nicht zusammengerollt, an den Spitzen abgerundet
Augen: recht groß, Nickhaut und Lider pigmentiert, dunkelbraune Bindehaut
Rute: hoch angesetzt, lang, dünne Wirbel, säbelförmig, nicht zu hoch getragen oder zu sehr gebogen
Fell: glatt oder borstig, dicht
Farbe: Schwarz oder Rot mit weißen Abzeichen, Dreifarbig.