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English Pointer

Herkunft
Obwohl er zu den Englischen Vorstehhunden zählt, kommt der Pointer wohl ursprünglich aus Spanien. Es wird angenommen, dass nach dem Utrechter Friedensabkommen von 1713 englische Offiziere die Vorstehhunde aus Spanien mit nach England genommen haben. Die dortigen Liebhaber der Rasse schufen dann – über Generationen hinweg, mit strenger, leistungsbezogener Zuchtauslese – das heute einheitliche Bild des Pointers.

Erscheinungsbild
Der English Pointer erweckt den Eindruck eines äusserst kraftvollen, ausdauernden und schnellen Hundes. Auffallend ist sein stolz getragener Kopf mit einem deutlichen Stop und einem ausgeprägten Hinterhauptbein. Ueber einem äusserst muskulösen Körper mit grossem Brustkorb trägt der Pointer ein feines, kurzes, gerades Fell. Während die Grundfarbe immer weiss sein sollte, dürfen die über den ganzen Körper verteilten, grossen Farbflecken variieren zwischen zitronenfarben, orange, schwarz oder leberfarben. Auch drei- oder einfarbige Pointer sind standardkonform.

Besonderes
Der Pointer ist wohl der typischste Jagdhund unter den in unserem Verein vertretenen Rassen. Seine Jagdpassion und sein Wille zum Absuchen weitläufiger Gelände nach Wildspuren ist tief in ihm verwurzelt. Trotzdem kann er auch als Familienhund gehalten werden, vorausgesetzt der Halter hat die Zeit und Möglichkeit, ihn mehrmals täglich im Freien zu beschäftigen. Kann der Pointer sein Temperament auf Spaziergängen ausleben, wird er im Haus zu einem angenehmen, wenig bellenden, leinenführigen Begleithund. Als Wachhund ist er allerdings wenig geeignet, da sein Charakter äusserst freundlich ist.