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Alpenländische Dachsbracke

Wie auch in anderen Ländern wurde in Österreich eine Hunderasse gezüchtet, die nahe dem Menschen jagt und stöbert. Die Alpenländische Dachsbracke ist größer, als ihr Verwandter die Westfälische Dachsbracke und dadurch geeigneter für die Arbeit im Gebirge .
Es handelt sich bei dieser Rasse nicht um eine Kreuzung zwischen Bracke und Dachshund, wie der Name vielleicht vermuten lässt. Diesen erhielt sie vom Münchner Tiermaler Otto Grashey und dessen Bekannten Beckmann, die sich für diese Rasse sehr eingesetzt haben.
Sie entstand aus den im Land bodenständigen Rassen und wurde hauptsächlich im Erzgebirge und den österreichischen Alpenländern gezüchtet .

1886 zeigte Grashey die Alpenländische Dachsbracke auf der Münchner Hundeausstellung, wodurch sie erstmals auch öffentliches Interesse hervorrief. 1896 wurde der „Internationale Dachsbracken-Klub“ gegründet und aus Anlass der Wiener Jagdhundeausstellung 1910 in den „Klub Dachsbracke“ umgewandelt. Hier begann die planmäßige Reinzucht, die vor allem auf Leistung basierte .
Wie alle Dachsbracken und auch Bassets hat die Alpenländisch Dachsbracke einen normalen Laufhundekörper, jedoch kurze, nicht gekrümmte Beine. Sie ist ein robuster, kräftiger Hund, der auf der Jagd vielseitig einsetzbar ist . Sie kann sowohl für die laute Jagd, als auch für die Nachsuche verwendet werden. Ihr geringes Gewicht verschafft ihr im unwegsamen Gebirge einen großen Vorteil .
Außerhalb der örtlichen Jägerschaft hat diese Rasse jedoch bis heute kaum Anhänger gefunden.

Gewicht: 15 – 18 kg
Größe: Rüden: 34 – 42 cm (ideal: 37 – 38), Hündinnen: 36 – 37
Ohren: hängen leicht, mehr nach hinten gesetzt, breit, langgestreckt, an den Backen anliegend
Augen: mittelgroß, dunkelbraun
Rute: nicht zu tief angesetzt, lang (reicht fast bis zum Boden), dicht behaart, leicht gesenkt getragen
Fell: derbe gerade Haare: 3 – 5 cm lang, dichte Unterwolle
Farbe: Hirschrot mit oder ohne schwarze Stichelung oder Schwarz mit Brand