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Perro sin Pelo del Peru (Peruvian Inca Orchid Dog)

Der Perro sin Pelo del Peru Geschichte
Der Name Perro sin Pelo del Peru bedeutet im spanischen Hund ohne Fell aus Peru. Die Perro’s sind ca. seit 750 n.Chr. in Peru beheimatet.
Wahrscheinlich wurden haarlose Hunde auch als Handelsware zwischen Mittel- und Südamerika gehandelt.

Wie auch in Mexiko dienten die haarlosen Hunde als rituelle Speise und als Medizin, so sollte ein haarloser Hund vielerlei Leiden kurieren können, wenn er das Nachtlager mit seinem Besitzer teilte. Besonders die haarlosen Exemplare des Perro’s (obwohl in einem Wurf behaarte und unbehaarte Hunde fallen können) waren den Indios sehr wertvoll und es war nicht erlaubt behaarte und unbehaarte Hunde miteinander zu verpaaren.
So wurden die unbehaarten Hunde im Haus gehalten, während die behaarten Hunde teilweise als Jagdhunde gehalten wurden. Es gibt Berichte wonach die behaarten Hunde nachts eingesperrt wurden, damit die haarlosen Hunde nachts ihren Auslauf bekamen.
Tagsüber blieben die haarlosen Hunde in den Häusern ihrer Besitzer.

Als die Spanier Peru eroberten, berichteten sie, daß die Perro’s zusammen mit den Orchideen in den Häusern der Inca’s anzutreffen seien. Die Spanier nannten die Hunde Perros Flora (Blumenhunde).
Bis vor einigen Jahren war diese Rasse auch in Deutschland unter dem Namen Inca Orchid Moonflower Dog bekannt.

Als besonders wertvoll galten bei den Incas sehr helle Hunde, vielleicht, weil diese im Mondlicht leichter zu sehen waren, als dunkel pigmentierte Hunde.
Seit 1955 gehört der Perro zu den von der FCI anerkannten Rassen.

Perro sin Pelo del Peru heute
Der Perro ist ein optimaler Familien und Begleithund, ruhig im Wesen und doch wachsam. Wie alle haarlosen Hunde ist der Perro gegenüber Fremden eher mißtrauisch und läßt sich am liebsten nur von seinen Menschen anfassen. Seiner Familie gegenüber ist er sehr anhänglich und gehorsam, ohne Jagdtrieb. Er liebt innige Berührung und gibt beim schmusen gerne Freudeslaute von sich. Perros sind sehr vital und sehr schnell im Lauf. Sie lieben die Bewegung und dies auch bei Regen und Schnee. Perros lieben es, die Sonne zu genießen. Die Hautfarbe des Perro ist im Sommer dunkler als im Winter. Durch die fehlende Sonneneinstrahlung verblaßt die Haut. Die Haut verlangt nicht viel Pflege, man sollte den Hunde sauber halten und kann ihn gelegentlich etwas eincremen. Im Frühjahr sollte man die Haut des Hundes, genau wie die des Manschen, langsam an die Sonne gewöhnen, damit es nicht zu einem Sonnenbrand kommt. Anderen Hunden gegenüber verhält sich der Perro freundlich. Wie alle haarlosen Rassen zeigt er bestes Sozialverhalten. Er ist nicht ängstlich oder falsch. Haarlose Hunde sind zumeist nicht vollzahnig, dies beeinträchtigt keineswegs seine Vitalität. Es gibt auch beim Perro eine behaarte Variante, diese ist kurzhaarig bis halblanghaarig und zumeist vollzahnig. Meistens sind die Perros zweifarbig, also gepunktet, jedoch sind alle Farbschläge erlaubt. Auf dem Kopf, an den Pfoten, und auf der Rute befinden sich oft leichte Behaarung. Es gibt den Perro in drei Größenschlägen, klein, mittel und groß. Sein ganz besonderer Charme macht ihn zu einem optimalen Begleithund für aktive Menschen. Es ist kein Hund für eine reine Wohnungshaltung und nicht als lebende Wohnungsdekoration geeignet.