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Grönlandhund

Sein Ursprungsgebiet ist Grönland, wo er noch heute mancherorts wie eh‘ und je gehalten wird, wo er noch heute vielfach unentbehrlich ist und wo es ihn, mit der einer gewissermaßen „natürlichen“ Haushundpopulation eigenen Variabilität, als echten arktischen Hundetyp noch zu Tausenden gibt.
Die Situation in Bezug auf den Grönlandshund ist komplex, weil er auch als eine, nach modernen kynologischen Kriterien gezüchtete, echt Hunderasse in Nord- und Zentraleuropa existiert.

Nirgendwo wie hier ist also die Unterscheidung zwischen einer rasselosen Population im Ursprungsgebiet und einer echten Hunderasse andererseits eminent wichtig. So gibt es in unseren Breiten Grönlandshund, welche einer nach modernsten Kriterien geleiteten, eventuell bereits mehrere Jahrzehnte andauernden selektiven Zucht über mehrere Generationen entstammen, wie es beispielsweise in Norwegen, Schweden, zum Teil wohl auch in Frankreich und der Schweiz der Fall ist. Diese Tiere dürften sich durch eine gewissen Einheitlichkeit der äusseren Erscheinungsform, aber auch durch eine gewisse Einheitlichkeit des Charakterbildes auszeichnen. Zu ungestüme und impulsive, zu aggressive und unzuverlässige Individuen dürften vermutlich kaum mehr zur Zucht verwendet worden sein.
Der Grönlandshund ist der Nationalhund Norwegens. Deshalb ist es kaum erstaunlich, dass dort und in Schweden wohl heute die am sorgfältigsten durchgezüchteten Rassenvertreter stehen. Er ist seit 1967 international anerkannt.

GRÖßE : Die Widerristhöhe ist: 60 cm für Rüden, 55 cm für Hündinnen.