Hundebandagen – für Mobilität und gegen Schmerzen

Extremitäten von Hunden sind zwar im Normalfall belastbar und ausdauernd, doch gibt es natürlich auch hier bestimmte Muster in Verhalten und Zucht, die die ein oder andere Schwäche offenbaren können. Dabei gibt es vor allem drei Leiden, die besonders hervorstechen:

Liegeschielen

Liegeschwielen sind haarlose Stellen am Körper des Hundes, die teilweise mit massiv verdickter Haut einhergehen. Im Normalfall befinden sich diese an Stellen wie dem Ellbogen oder Sprunggelenken. Grundsätzlich handelt es sich bei Liegeschwielen zwar um eine Schutzfunktion des Körpers des Hundes, doch können diese unter Umständen sehr unangenehm, bis gefährlich für den Hund werden. Liegeschwielen entstehen dann, wenn der Hund zum Beispiel viel auf für ihn ungünstigen Flächen liegt, oder die Auswahl seiner Liegeposition durch z. B. Verletzungen oder Krankheit nicht variieren kann. Damit durch die erhöhte Druckbelastung beim ständigen Liegen in einer Position oder auf ungünstigen Bodenflächen keine Schäden entstehen, bildet sich zum Schutz der Körperstellen Hornhaut.

Liegenschwielen fördern Entzündungen

Grundsätzlich ist diese nicht schädlich, doch kann es unter gewissen Umständen werden. Durch die starke Hornhautbildung und Austrocknung der betroffenen Hautstellen, entstehen in diesen mit der Zeit kleine Risse und Wunden. Durch in diese eindringende Bakterien oder Hefepilze, können die Wunden beginnen sich zu entzünden und zu bluten. Mehrere kleine Infektionen können die Folge sein sowie sogenannte Hygrome. Das sind Zysten, die sich ebenso mit den entsprechenden Bakterien infizieren und dadurch entzünden können. Dadurch bilden sich für den Hund schmerzhafte Abszesse, die im schlimmsten Fall zu einer Blutvergiftung führen können. Von Liegeschwielen sind hauptsächlich die Gelenke des Hundes betroffen. Vor allem bei kleinen Hunden mit kurzen Läufen kann allerdings auch die Brust betroffen werden.

Patellaluxation

Die sogenannte Patellaluxation, ist ein Problem, das vorwiegend Junghunde betrifft, was unter Umständen allerdings auch ältere Hunde betreffen kann. Hierbei handelt es sich um eine Verlagerung der Kniescheibe, die den Hund in seiner Bewegungsfreiheit einschränkt und zu den häufigsten Gründen von Lahmheit gezählt wird. Liegt eine Patellaluxation vor, lässt dies sich vor allem an der Gangart des Hundes erkennen. Dieser wird das betroffene Bein meist ganz von selbst komplett entlasten, da jedes Auftreten für ihn sehr schmerzhaft sein kann. Ist die Kniescheibe nämlich aus der Führungsrinne gesprungen und liegt außerhalb des Gelenks, kann die Gelenkkapsel reißen und starke Schmerzen verursachen.

Diese Problematik entsteht vor allem bei kleinen Hunderassen, vorwiegend im ersten Lebensjahr, wobei die Kniescheibe hier eher nach außen entspringt. Bei größeren Hunden entspringt sie eher nach innen, auch wenn dies seltener vorkommt. Neben gewöhnlicher Überbelastung spielen vor allem erbliche Faktoren eine erhebliche Rolle beim Auftreten einer Patellalluxation. Bestimmte Zuchtvarianten weisen Fehlstellungen der Gelenke auf sowie Haltungsstörungen beim Hund selbst, die auch bei normaler Belastung zu diesem Leiden führen können. Vor allem die Miniaturisierung von Hunden fördert das Problem massiv.

Kreuzbandriss

Der typische Kreuzbandriss betrifft ebenso nicht nur Menschen, sondern auch Hunde. Ein Kreuzbandriss kann auf zwei verschiedene Arten entstehen und fortschreiten. Die häufigere Variante entsteht meist durch einen Unfall oder eine andere plötzliche, starke Überbelastung des Hundes. Diese Form äußert sich durch eine plötzliche, sehr ausgeprägte Lahmheit, verbunden mit Schmerzen und einer häufig offensichtlichen Schonhaltung des Hundes. Bei der anderen Form handelt es sich um kleine, meist unauffällige Risse von Fasern, die nur eine leichte Lahmheit über wenige Tage hinweg verursachen und dementsprechend nicht selten von selbst wieder verschwinden.

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