Bachblüten für Hunde – Wirkung, Dosierung und Therapie

Nicht nur bei uns Menschen gewinnt die Bachblütentherapie zusehends an Beliebtheit. Auch oder gerade bei Vierbeinern gewinnt die Behandlung mit Bachblüten an immer größerer Bedeutung.

Zwar fehlen aktuell noch wissenschaftlich anerkannte Belege über die tatsächliche Wirkung, praxisnahe Erfahrungen zeigen jedoch gleichermaßen glückliche Zwei- und Vierbeiner, welche die Therapie nicht mehr missen möchten.

Wir haben für Sie alle relevanten Informationen über Dosierung, Wirkung und die Behandlungsmöglichkeiten mit Bachblüten bei Hunden zusammengestellt.

Was bringen Bachblüten für Hunde?

Benannt wurde die Bachblütenbehandlung nach ihrem Entdecker Dr. Bach. Er war es, der in seiner Arbeit die Wirkung von Bachblüten entdeckte und erforschte und schlussendlich zu Bekanntheit verhalf.

Die Bachblütentherapie beruht auf dem Grundsatz, dass einzelne stark verdünnte Pflanzenessenzen richtig miteinander kombiniert und vermischt eine bestimmte Wirkung in unserem Körper erzielen.

Dabei ergeben über 35 verschiedene Bachblüten entweder einzeln für sich oder im richtigen Verhältnis gemischt eine ganz unterschiedliche Wirkung, welche mittlerweile auch bei Tieren gerne zum Einsatz kommt.

Wirkung und Therapiemöglichkeiten von Bachblüten für Hunde

Es ist nichts neues, das Körper und Geist eine Einheit ergeben und unsere Psyche einen enormen Einfluss auf unseren körperlichen Zustand haben kann.

Dabei reichen die Möglichkeiten von Bachblüten von Krankheiten im Magen-Darm-Trakt bis hin zu psychischen Erkrankungen wie etwa Angst, Aggressivität oder Stress.

Dieser Einsicht war auch Dr. Bach bekannt, welcher diesen wichtigen Behandlungsansatz für seine Therapie nutzte und Patienten mit anthroposophischen Therapieansätzen wie etwa der Behandlung mit Bachblüten zur Heilung verhalf.

Anders als vergleichbare Therapien spielen bei der Bachblütentherapie auch die Persönlichkeit des Patienten eine Rolle. Auch bei der Behandlung von Tieren wird dieser Ansatz angewandt.

Die häufigsten Symptome, bei welchen Bachblüten für Hunde angewandt werden, stellen wir Ihnen nachfolgend vor.

Angst, Stress und Unruhe

Aggressives Verhalten bei Hunden, unpassende Unterwürfigkeit und ängstliches Verhalten bei Hunden haben häufig tiefsitzende Ursachen.

Aber auch Lärm wie Gewitter oder Silvester können von Hunden mit der richtigen Bachblütenmischung besser überstanden werden.

Hautprobleme und neurologische Erkrankungen

Neurologische Krankheiten wie Epilepsie betreffen nicht nur uns Menschen, sondern kommen auch bei Tieren vor. Die belastende Situation eines Epilepsieanfalls ist dabei nicht nur physisch, sondern auch psychisch eine enorme Herausforderung.

Bachblüten für Hunde helfen in diesem Fall zwar nicht als Heilmittel gegen die Krankheit, sie können die schulmedizinische Behandlung jedoch sinnvoll ergänzen und unterstützen.

Bachblüten wie Waldrebe oder Stechpalme kommen in diesem Fall gerne zum Einsatz und konnten gute Erfolge erzielen.

Und auch Ausschläge und Veränderungen der Haut etwa durch Krankheiten oder Unverträglichkeiten können mit der richtigen Bachblütenmischung behandelt werden. Mögliche Blütenmischungen sind dabei etwa Holzapfel oder Stechpalme.

Aggressionen

Bei jeglicher Form von Aggressionen beim Hund steht vor der Behandlung die Suche nach der Ursache der Aggressionen.

Sprechen Sie vor der Behandlung mit Bachblüten also unbedingt mit ihrem Tierarzt und lassen Sie ihr Tier ausführlich untersuchen, um eventuelle körperliche Ursachen für aggressives Verhalten auszuschließen.

Für Ruhe und Ausgeglichenheit sorgen in diesen Fällen etwa Rotbuche oder Stechpalme.

Übermäßiges Bellen

Es ist ein Unterschied, ob Ihr Hund nur gelegentlich bellt um seinen Revieranspruch deutlich zu machen oder ob es sich um einen störenden Kläffer handelt. Auch hier steht an erster Stelle die Ursachenforschung und der Gang zum Hundetrainer.

Begleitend wirken Bachblütenmischungen mit Springkraut oder Weinrebe ausgleichend und beruhigend.

Verabreichung von Bachblüten für Hunde

Die Verabreichung von Bachblüten für Hunde ist sehr einfach. Denn Bachblütenmischungen sind neutral im Geschmack und werden daher von den Tieren gut angenommen.

Dabei können Sie wählen zwischen Bachblüten Globuli und Bachblüten Tropfen welche Sie einfach über das Futter träufeln.

Geben Sie Bachblütenmischungen aus keinem Metallnapf, denn wenn Bachblüten mit Metall in Berührung kommen beeinflusst dies die Wirkung; ein Porzellan- oder Kunststoffnapf eignet sich da schon eher.

Bachblüten für Hunde: Dosierung und Therapiedauer

Bachblüten brauchen Zeit zum Wirken. Für einen spürbaren Effekt müssen Sie die Mischung also konstant täglich über einen Zeitraum von mehreren Wochen verabreichen.

Mit der ersten Wirkung können Sie nach knapp drei Wochen rechnen, die volle Wirkung setzt nach knapp drei Monaten ein.

Die Dosierung ist abhängig von dem Krankheitsbild des Tiers und dem genauen Krankheitsbild. Ihr Tierarzt oder Heilpraktiker erarbeitet mit Ihnen zusammen die richtige Dosierung aus.

Bachblüten für Hunde kaufen

Auf der Suche nach Bachblüten für Hunde werden Sie sowohl online, als auch lokal schnell fündig. Neben Apotheken oder Tierbedarfsläden finden Sie Bachblütenmischungen auch online in großen Shops wie Amazon oder Ebay.

Idealerweise lassen Sie sich vor dem Kauf von ihrem Tierarzt oder Tierheilpraktiker beraten. Eignen sich Bachblüten für Hunde dazu Hunde an Katzen zu gewöhnen? Beruhigende Bachblütenmischungen können dabei helfen, Aggressionen und Erregbarkeit bei Tieren zu lindern.

Auch die Zusammenführung von Hunden und Katzen kann also mit der richtigen Bachblütenmischung positiv beeinflusst werden.